Schnelles Handeln im Krisenfall

LEITWERK Projekteinblick

Wir wollen im Folgenden einen kurzen Einblick in unseren Projektalltag bieten und unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen.
Viel Spaß beim Lesen unseres Projektberichts!

Unser Kunde, das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF), stand vor der Herausforderung, bei der Bewältigung von Sturmereignissen mit großen Schäden im Wald ein rasches und strukturiertes Handeln aller Beteiligten sicherzustellen, um Unsicherheiten und Verzögerungen im Krisenmanagement zu vermeiden. Sowohl die große Anzahl an Beteiligten - Forstbehörden, Verbände, das holzverarbeitenden Gewerbe und Waldbesitzer - als auch deren unterschiedliche Interessenslagen erhöhten hierbei die Komplexität.
Im Rahmen des Projektes konnten wir gemeinsam mit unserem Kunden, und unter kontinuierlicher Einbeziehung aller Beteiligten, einen Prozess für das Sturmschadenmanagement erarbeiten und dadurch die Zusammenarbeit der einzelnen Akteure optimieren.

Ziel war es, trotz der Vielzahl an Stakeholdern und den in der Praxis vielfältigen Ausprägungen von Sturmschadenereignissen, einen schlanken Prozess mit konkreten Handlungsanweisungen zu entwickeln, welcher im Krisenfall ein schnelles Handeln mit klarer Kompetenzzuordnung ermöglicht. Der modellierte Prozess deckt alle relevanten Schritte von der Früherkennung über die Schadensermittlung bis hin zur Erstinformation und -betreuung der privaten Waldbesitzer ab. Neben dem chronologischen Prozessablauf und der inhaltlichen Detaillierung der Prozessschritte wurden zudem Informationsmaterialien für verschiedene Zielgruppen entwickelt, um die notwendige Transparenz und Akzeptanz für die Beteiligten zu schaffen.

In enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Forstverwaltung konnten wir dabei bewährte Workshop-Methoden und Vorgehensweisen zur Prozessgestaltung aus der Privatwirtschaft im staatlichen Bereich anwenden und so einen großen Mehrwert für unseren Kunden schaffen.
Der verabschiedete Ablaufplan wurde bereits als verbindliche Vorgehensweise in der Praxis auf Landes- und regionaler Ebene erprobt und weiter verfeinert. Eine Anbindung in weiteren Bundesländern wird aktuell geprüft.

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